Ein Mann soll während eines Fluges von der Türkei nach Düsseldorf handgreiflich geworden sein, weil er nicht neben einer Frau sitzen wollte. Laut Anzeige habe er sich in der Luft auf die Scharia berufen, wie die Polizei Düsseldorf auf Nachfrage von WELT erklärte. Dazu gebe es mehrere Zeugenaussagen. Und weiter: „Er soll einer Stewardess, die ihn daraufhin ansprach, ins Gesicht geschlagen haben.“ Ob der Beschuldigte den Sitzplatz wieder eingenommen oder gewechselt hat, konnte die Polizei auf Nachfrage nicht sagen. Der Vorfall ereignete sich bereits am 1. Juni bei einem Flug der „Turkish Airlines“. Die Bundespolizei hat die Anzeige wegen Körperverletzung direkt nach der Landung aufgenommen. Seit Donnerstag liegt der Fall nun bei der Polizei Düsseldorf, die die Ermittlungen damit übernommen haben. Wie die „Bild“ (verlinkt auf https://www.bild.de/regional/duesseldorf/tuerkei-flug-nach-duesseldorf-fluggast-schlaegt-stewardess-wegen-scharia-6a58e6638e06d6769140f15d) berichtet, soll es sich bei dem beschuldigten Passagier um einen 29 Jahre alten Deutschen mit türkischem Migrationshintergrund handeln. Die Scharia ist die Gesamtheit aller religiösen und rechtlichen Normen des Islams – und regelt den Glauben, die Gottesverehrung, das Zusammenleben und das Familien-, Erb- und Vertragsrecht.